Äsung in der Jägersprache

Begriff Äsung in der Jägersprache

Äsung bezeichnet die Nahrung des Schalenwildes

Insbesondere wird die Nahrung von Rehen sowie Dam- und Rotwild, Gams und Steinwild so bezeichnet – außer bei Schwarzwild. „Äsen“ ist der Vorgang der Nahrungsaufnahme.
Wenn im Winter keine Gräser und Kräuter mehr zu finden sind, werden auch Baumknospen und Baumrinden angefressen. Dadurch kommt es zum Wildverbiss. Durch Wildfütterung im Winter kann einem Nahrungsmangel und damit auch dem Wildverbiss vorgebeugt werden.

Mit dem Äser wird Äsung, d. h. Nahrung aufgenommen. Die Bezeichnung für Maul bei Schwarzwild heißt Gebrech, beim Raubwild wird Fang verwendet.

Anhand der Zähne wird von Jägern bei erlegtem Wild die Altersschätzung vorgenommen. Neben der traditionellen Beobachtung des Zahnabschliffs (Sichtbare Kunden und Dentin), insbesondere der Backenzähne bei den Wiederkäuern, gibt es noch eine weitere Methode zur Altersbestimmung, die sogenannte Mediansagittalabschliffmethode. Durch sie werden die Jahresringe freigelegt.