Artikelempfehlung derstandard.at – Der Stall als Blackbox: Warum wir den Tod der Schweine ausblenden

Schweinefleisch - warum muss es so billig sein?

Im Standard Artikel war zu lesen: „Den Österreichern liegt das Wohl der Nutztiere sehr am Herzen. Aber nur, wenn ihr Schnitzel nicht mehr kostet.“

Zum sehr interessanten Bericht auf www.standard.at

Wie sind Schweine überhaupt, was macht sie aus, welche Eigenschaften haben sie?

Im Text vom Standard sind Passagen zu lesen wie:

  • Schweine sammeln Zweige und Stroh, um Nester für ihre Ferkel zu bauen.
  • Schweine galoppieren, spielen Fangen, suhlen sich im Schlamm wegen der Körperpflege.
  • Schweine sind sauber – nie würden sie aus freien Stücken im eigenen Kot liegen.
  • Schweine sind agil, gesellig und haben starke Mutterinstinkte.
  • Schweine haben eine hohe Intelligenz – diese lässt sie voneinander lernen; der Geruchssinn ist feiner als jener der Hunde.
  • Schweine werden bei guter Gesundheit bis zu 25 Jahre alt.

Wenn man dann weiter im Text liest erfährt man, dass die Industrie das Schwein nun einmal als gewinnbringende Supersau auserkoren hat und seither alles daran setzt, es möglichst effizient zu produzieren. Da ist sicher etwas Wahres dran – wir staunen sicher alle oft, zu welchem Billigst Preis Schweinefleisch in großen Supermärkten (vor allem jetzt in der Sommer Grillsaison) angeboten ist.

Eine vielleicht interessante Frage ist, muss das heutzutage sein, dass in der Massenzucht die Schweine auf 0,75 m² Spaltboden leben bzw. aufgezogen werden – mitten im Duft der eigenen Fäkalien und in monotoner Einöde? Vor allem, wenn man die Eigenschaften (Geruchssinn, Sozialstruktur, Intelligenz, usw.) der Tiere kennt?

Vergleich Jagd mit Nutztierzucht – beides sind nur TOP Lebensmittel wenn die Qualität stimmt

Viele Trophäenjäger stehen beispielsweise immer wieder in der Kritik, schlimme „Tiermörder“ zu sein (eines muss man diesen Trophäenjägern lassen – Negativpresse können sie – „Rambofoto“ gleich mit Waffe und totem Tier machen und ab damit in die Sozialen Netzwerke). Die Negativpresse scheint bei Züchtern für Billig Schweinefleisch eher kein Thema zu sein. Es gibt leider einige Jäger, die in Gattern jagen oder rein wegen den Trophäen jagen – die sogenannten schwarzen Schafe, die es überall und immer gibt.

Es gibt aber auch die anderen GourmetJäger, die sich für das Wild, die Pflege der Lebensräume, für eine intakte Sozialstruktur im Wildtiermanagement (so nennt man das Heutzutage, da nicht mehr viel freier Lebensraum zur Verfügung steht) und sich am Ende für herrliche Qualität bei Lebensmittel in der Gourmetküche freuen. Und da hat Tierstress, Tierleid usw. auch keinen Platz. Natürlich kann es dabei einmal eine Trophäe geben mit der man Freude hat.

Positiv: Es gibt aber zum Glück auch andere Schweinezüchter, die sich wie die anderen GourmetJäger für hervorragendes Lebensmittel vom Schwein interessieren. Das ist aufwändiger, dauert länger und kostet mehr – Na und? Dafür ist es für den Gourmet dann Hochgenuss.

Video – Beispiel glückliche Schweine in Deutschland

Fazit: 3 x so teuer – statt z.B. 5 € das Kilo frisches Schweinefleisch – 15  € – und ? – wo ist das Problem ?

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